Das Familienunternehmen Käfer hat im vergangenen Jahr eine große Nachhaltigkeitsinitiative gestartet, die für die ganze Gruppe im Fokus steht. Unter dem Motto Käfer Goes Green hat das Einzelhandels- und Gastronomieunternehmen Strategien entwickelt und Maßnahmen aufgesetzt, um sowohl das Angebot an Lebensmitteln und Speisen als auch Technik und Logistik im Hinblick auf Müllvermeidung, Food Waste, den Einsatz umweltfreundlicher Materialien, Energieaufwand und CO2 Ausstoß zu optimieren. Die Initiative ist direkt im Geschäftsbereich von Clarissa Käfer, der Aufsichtsratsvorsitzenden der Käfer AG, sowie bereichsübergreifend in den Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften angesiedelt.

"Nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften ist sowohl uns als Familie Käfer als auch unseren Führungskräften und Mitarbeitern sehr wichtig. Wir haben verstanden, dass jeder Verantwortung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht übernehmen muss, damit der Planet Erde lebenswert bleibt", so Clarissa Käfer. "Wir als Familienunternehmen haben in dieser Hinsicht den großen Systemvorteil, dass wir schnell und unabhängig agieren können. Diesen nutzen wir und sorgen durch die Umsetzung wichtiger Nachhaltigkeitskonzepte dafür, dass das Unternehmen verantwortungsvoll und zukunftssicher in die nächste Generation gebracht wird."

Warum nicht einfach mal nur Gemüse?"

Vegetarische oder vegane Küche bedeutet keineswegs Verzicht auf Genuss. Das Füllhorn von Mutter Natur hält eine so unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Gemüsesorten, Knollen, Pilzen, Kräutern und Früchten bereit, dass für ausreichend Abwechslung auf dem Speiseplan gesorgt ist. Felix Adebahr, Küchenchef im Green Beetle setzt auf den Einsatz von verschiedenen Gartechniken, Aromen und farblichen Akzenten, um ein vollendetes Genusserlebnis zu schaffen. Hohe Temperaturen sorgen für die natürlichen Röstaromen, während durch schonende Garmethoden Frische und Farbe erhalten bleiben. Auch Fermentieren, Einwecken und Pickeln werden als traditionell nachhaltige Verarbeitungsweisen genutzt.

Regional, saisonal und fair 

Die verwendeten Produkte stammen ausschließlich aus ökologisch verantwortungsvollen Quellen, wobei die Vielfalt, für die Käfer steht, erhalten bleibt. Werden exotische Lebensmittel angeboten, werden sie mit Blick auf Fair Trade und BIO Anbau ausgewählt.

Wo es jedoch möglich ist, greift die Küche des Green Beetle auf regionale und saisonale Erzeugnisse zurück. Im Sommer sammelt die Crew für bestimmte Gerichte Wildkräuter im Englischen Garten. 

Obst, Gemüse und weitere Wildkräuter bezieht das Green Beetle von Kinara. Johannes Schwarz ist bekannt als der Haus- und Hofgärtner der Münchner Gourmets und alle seine Erzeugnisse sind BIO-zertifiziert. Pilze stammen von Feinkost Zollner aus Bruck in Regensburg, einem für Regionalität und Qualität bekannten Familienbetrieb. Auch weitere regionale Produkte wie Quinoa vom Obsthof Knab oder Topinambur von der Topinambur Manufaktur Bayern kommen zum Einsatz. Partner für Olivenöl ist Helmut Kranz, der seit 20 Jahren auf Sizilien Oliven ohne den Einsatz von Maschinen und ohne Pestizide mit Beschäftigten aus der Region anbaut und vor Ort verarbeitet. 

BIO und nachhaltig

Nicht nur die Speise-, auch die Getränkekarte folgt dem Prinzip der Nachhaltigkeit. bei der Auswahl der Lieferanten wurde darauf geachtet, dass sie lokal produzieren und ebenfalls einen hohen Fokus auf Nachhaltigkeit haben. Aqua Monaco und The Duke Destillerie sind dafür gute Beispiele. 99 % der angebotenen Weine sind BIO-zertifiziert und korkfrei, der BIO-Kaffee kommt aus regionaler Produktion und Tee wird lose ohne Verpackung und Beutel gereicht.

Maßnahmen Nachhaltigkeit

Flankiert werden Küche und Architektur von zahlreichen weiteren Maßnahmen, um Müll zu vermeiden, den Energieverbrauch zu senken, ökologisch sinnvoll zu agieren und den CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Dazu zählen z. B.:

  • Digitalisierung der Speise- und Getränkekarten und Verwendung von QR Codes und Tablets
  • Nachhaltige Kerzen aus veganem Sojawachs
  • BIO Naturseifen
  • Verzicht auf Einwegmaterialien, Tischwäsche, Ausgießer und nicht notwendiger Getränkedekoration wie Stirrer sowie Strohhalme und Mülltüten aus Plastik 
  • Service- und Küchenkleidung von Kaya & Kato aus BIO Baumwolle und Polyester sowie aus recyceltem Meeresplastik, den spanische Fischer einsammeln (deutlich haltbarer und strapazierfähiger als reine Baumwolle)
  • Verpackungsmaterialien ausschließlich aus Karton, Pappe oder Papier
  • Reinigungsmittel mit leicht abbaubaren Inhaltsstoffen werden aus großen Gebinden in Spenderflaschen aus recyceltem Glas oder Ton umgefüllt
  • Verzicht auf unnötig aggressive Chemikalien bei der Oberflächenreinigung
  • Reduzierung der Stromversorgung außerhalb der Betriebszeiten und Abschaltung, wo möglich

Der Schwarm Käfer 

Der "Schwarm" von RaR ist aus der Faszination des Künstlerduos Beate Reinheimer und Ulrike Rehm für naturkundliche Sammlungen für den niederländischen Designvertrieb Thomas Eyck entstanden. Zehn europäischen Käferarten nachempfundene Formen aus Porzellan sind mit einer Vielfalt von Glasuren versehen, die von den unglaublichen Panzern der Coleoptera inspiriert sind. Der gesamte Schwarm, der das Green Beetle bevölkert, besteht aus 63 verschiedenen Käfern, von denen keiner dem anderen gleicht.

RaR - Beate Reinheimer und Ulrike Rehm

RaR wurde 2010 von zwei deutschen Künstlerinnen gegründet: Beate Reinheimer und Ulrike Rehm. Reinheimer schloss 1972 ihr Studium an der Gerrit Rietveld Akademie Amsterdam ab und hält seit mehr als 25 Jahren Vorträge an dieser Akademie. Ihre keramischen Arbeiten wurden in der ganzen Welt ausgestellt und befinden sich in der ständigen Sammlung des Boymans van Beuningen Rotterdam und des Centraal Museum Utrecht. Rehm schloss 25 Jahre später ihr Studium an der gleichen Akademie ab und beendete 2011 ihr Masterstudium am Sandberg Institute Amsterdam. Ihre Arbeiten wurden bereits im Stedelijk Museum Amsterdam und auf der Dutch Design Week Eindhoven ausgestellt.

 

 

Zudem wird das Personal mit veganen Sneakern des Münchner Startups Monaco Ducks ausgestattet. Der Sneaker wird aus einer Lederalternative gefertigt, die größtenteils aus italienischem Traubentrester – den festen Resten aus der Weinherstellung – besteht.

Dadurch ist der Schuh absolut nachhaltig, langlebig und vor allem bequem. 

Hier können Sie den Schuh von allen Seiten betrachten!