Unsere Schmankerljäger sind weltweit für Ihr Geschmackserlebnis im Einsatz. Ob in Gummistiefeln mitten auf dem schottischen Land, um 4 Uhr morgens auf dem größten Fischmarkt der Welt in Tokio oder auf einer reinen Käsemesse.

Das Einkaufs-Team ist im vollen Einsatz rund um den Erdball und ständig auf der Suche nach den neusten Lebensmitteltrends, echten Exoten oder auch liebevoll hergestellten Produkten.

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen unsere Schmankerljäger vor, die sich auf weite Wege begeben und so für das einzigartige Geschmackserlebnis in unserem Feinkostladen, den Delikatessen Märkten, Restaurants und im Catering sorgen. Wir bringen Ihnen außerdem Land und Leute, die Manufakturen sowie die Besonderheiten der Delikatessen näher.

Mission #2: Der Besuch des größten Fischmarktes der Welt und ein Blick in die japanische Küche

Konnichiwa Japan

Auf der ostasiatischen Insel bleibt der Kulturschock für einen Europäer nicht aus, auch wenn uns die kulinarische Welt Japans nicht mehr ganz fremd ist: In den Straßen deutscher Großstädte findet man einige Suhsi Restaurants, die ihren Ursprung in Japan haben. Aber ist Sushi schon alles?

Die japanische Küche zeichnet sich vor allem durch die Verwendung von Fisch und wenig Fett aus. Mehr als tausend Jahre lang war es den Einwohnern Japans verboten Fleisch zu essen und Tiere zu schlachten. Die Ausnahme: Fisch und Meeresfrüchte. Daher entwickelte sich der Geschmack sowie die Rezepte Japans in eine fettarme Richtung.

Im Vergleich zu Europa ist die Servierweise der Speisen eine andere. In Japan wird das Essen in vielen kleinen Schälchen serviert und es gibt selten einzelene Gänge, sondern das gesamte Menü auf einmal.

Hierbei gibt es keine feste Reihenfolge, in der man die Speisen essen muss. Im Laufe der Zeit hat sich jedoch bewiesen mit ein paar Tseukemono (eingelegtes Gemüse) zu beginnen und sich im Anschluss daran Sashimi, Suppen und frittiertem Allerlei zu widmen. Zwischendurch wird immer mal wieder ein Bissen Reis genommen, um im Auge des Japaners nicht als gierig zu erscheinen.

Entdeckungstour in Japan

Wie kam unser Schmankerljäger Matthias Jaeger nach Japan? Nach dem Besuch einer japanischen Regierungsdelegation in München bei Käfer wurde er nach Japan eingeladen.

Zusammen mit mehreren Einkäufern und Geschäftsführern aus Europa flog unser Feinschmecker in das Land der aufgehenden Sonne. Das Ziel der Deligation: Einzuschätzen, welche lokalen Produkte sich für den Export nach Deutschland eignen.

Nachdem der Jetlag des ersten Tages überwunden war, ging es gleich in der Früh zur Besichtigung auf einen Erbeerbauernhof. Mitten in der Erntezeit nahm unser Schmankerjäger den Bauernhof unter die Lupe. Um den eng getakten Zeitplan einzuhalten, stand danach gleich die nächsten Programmpunkte auf dem Plan: Ein Besuch in der Obstverarbeitungs-Industrie, auf einem Süßkartoffelnhof und in einer Süßkartoffeln-Produktion.

Der nächste Tag begann gleich um fünf Uhr in Choshi: Westlich von Tokyo findet der größte Fischfang in ganz Japan statt. Dabei landen vor allem Sardinen im Netz der Fischerboote. Eine Besichtigung des Hafens brachte schon mal erste Einblicke in den enormen Umfang der Fischherstellung. Bei dem Rundgang durch die Fisch-Produktionsstätten wurden die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung deutlich.

Der nächste Tag begann mit einem Besuch auf dem größten Fischmarkt der Welt: Tsukiji in Japan. Hier wechseln mehr als 2.000 Tonnen Meeresfrüchte jeden Tag den Besitzer. Darüber hinaus wird täglich Obst und Gemüse gehandelt. Da der Markt im Zentrum Tokios liegt, soll er auf ein neues Gelände in Toyosu verlegt werden.

Matthias Jaeger: "Ich war wirklich überwältigt von der Auswahl an frischen Fischen, Meeresfrüchten und den umherfahrenden Scootern, LKWs, den Verkäufern und umhereilenden Käufern."

Die frischen Fische konnte das Team dann auch gleich bei einem Frühstück in der Nähe der Haupthalle probieren. Im Anschluss daran ging es auf den etwas unbekannteren Ota Market. Japans größter Markt für Obst, Gemüse und Blumen lässt Besuchern ein bisschen mehr Platz zum Durchstöbern der Hallen. 

Im Anschluss an die drei Tage fand eine Konferenz statt, auf der alle Einkäufer ihre Eindrücke zu den vergangenen Tagen und die Einschätzung der japanischen Produkte vortragen konnten. Unser Schmankerljäger verdeutlichte gegenüber den Lebensmittelproduzenten was für Optimierungen erzielt werden müssten, um Zulieferer für europäische Abnehmer zu werden.

Die Reise nach Japan war ein weiter Blick über den Tellerrand und vielleicht auch einer in die Zukunft von Käfer. 

itte kimasu (Bis bald)

Mitsukoshi und Käfer - seit 25 Jahren

Bereits in den 90er Jahren wurde das Vorhaben, Käfer Delikatessen nach Japan zu bringen, angegangen. Schon in den Anfängen hat sich herausgestellt, dass die Japaner sehr viel Wert auf Qualität bei Lebensmitteln legen. Da kam die deutsche Marke Käfer gerade recht. 

Die Kulturbedingungen in dem Land der aufgehenden Sonne waren schon damals kein Stolperstein, sondern eine Herausforderung. Die Fleischprodukte wurden mit neuen Rezepten für den japanischen Markt weiterentwickelt. Somit ist der Qualitätsstandard nochmals erhöht worden, denn gutes Essen ist dort Grundstandard und kein Luxus.

Zurzeit befinden sich in 10 Mitsukoshi Kaufhäusern in der japanischen Hauptstadt Tokio Produkte von Käfer. Was sich hier am besten verkauft? Überraschenderweise der traditionell gekochte Schinken mit Pfeffer.

Mitsukoshi zählt zu einem der berühmtesten Anlaufpunkte für Touristen. Bereits 1673 wurde unter dem abgewandelten Namen "Yago" die ersten Kimonos in einem Haus-zu Haus Geschäft verkauft. 10 Jahre später wurde ein fester Standpunkt eröffnet der alle möglichen Produkte gegen Barzahlung verkaufte. Die daraus entwickelte Kaufhauskette ist nun in ganz Asien verteilt.

Inzwischen ist das Kaufhaus darauf spezialisiert das Beste aus der ganzen Welt zu führen. Ob es Mode, Delikatessen oder Porzellan sind. Trotzdem ist der japanische Markt im Umschwung und die junge Generation hat andere Ansprüche, denen sich Käfer gerne annimmt. 

Dennoch reißt die Affinität zu ausländischen Produkten nicht ab und vor allem bei abendlichen Ausgängen mit den Arbeitskollegen wird die Esskultur gefördert.

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