Die Forellen vom Tegernsee

Rund 2.000 Regenbogenforellen tummeln sich seit ein paar Wochen in den Fischweihern auf Gut Kaltenbrunn. Gezüchtet werden sie von Michael Ketelhut, der in Reichersbeuern seit 2012 eine kleine Forellenzucht betreibt und die drei Weiher auf dem Gelände von Gut Kaltenbrunn im vergangenen Juni als Pächter übernommen hat.

Ketelhut betreut seine Fische vom Schlupf bis zur Schlachtung selbst und legt größten Wert auf eine artgerechte Aufzucht.
Die Bedingungen dafür sind auf Gut Kaltenbrunn optimal. Die drei Weiher werden von der Unterreither Quelle gespeist –
in Trinkwasserqualität. In dem glasklaren Wasser wachsen die Fische mit hochwertigem Futter und außergewöhnlich viel Platz auf.
Dass dabei keine Medikamente eingesetzt werden, versteht sich auf Gut Kaltenbrunn von selbst. Schließlich sollen die Gäste später Forellen in optimaler Qualität genießen können.

Den großen Weiher haben die etwa 50 Laichfische für sich, die dort ihren Nachwuchs zeugen. Die Nachzucht wird regelmäßig in zwei weitere Becken umgesetzt, in denen die Jungfische sich entwickeln können.

Michael Ketelhut fängt ca. 50 Fische pro Woche. Ein Teil davon wird direkt frisch in der Küche von Gut Kaltenbrunn zubereitet oder vom Team von Küchenchef Volker Eisenmann geräuchert. Den Rest räuchert der junge Fischzüchter selbst und verkauft ihn an Privatkunden.

„Für uns ist es ein Glück, dass mit Michael Ketelhut ein so engagierter und qualitätsbewusster Pächter die Weiher auf Gut Kaltenbrunn bewirtschaftet“, so Maximilian Hartberger. „Seine Fische entsprechen zu 100 Prozent dem Käfer Qualitätsanspruch. Wir können uns persönlich über die Anforderungen unserer Küche austauschen, und frischere Ware bekommen wir natürlich auch nirgends sonst".

Da steht es für uns außer Frage, dass nur Forellen aus den eigenen Weihern auf den Teller kommen. So zum Beispiel im Ganzen gebraten mit Lauchrisotto, Tegernseer Speck und Apfel-Balsamicoreduktion.