Rund 2.000 Regenbogenforellen oder Bachsaiblinge tummeln sich in den Fischweihern auf Gut Kaltenbrunn. Gezüchtet werden diese von Michael Ketelhut, der in Reichersbeuern seit 2012 eine kleine Forellenzucht betreibt und die drei Weiher auf dem Gelände von Gut Kaltenbrunn als Pächter übernommen hat.

Ketelhut betreut seine Fische vom Schlupf bis zur Schlachtung selbst und legt größten Wert auf eine artgerechte Aufzucht.
Die Bedingungen dafür sind auf Gut Kaltenbrunn optimal. Die drei Weiher werden von der Unterreither Quelle gespeist –
in Trinkwasserqualität. In dem glasklaren Wasser wachsen die Fische mit hochwertigem Futter und außergewöhnlich viel Platz auf.
Dass dabei keine Medikamente eingesetzt werden, versteht sich auf Gut Kaltenbrunn von selbst. Schließlich sollen die Gäste später Fische in optimaler Qualität genießen können

Den großen Weiher haben die etwa 50 Laichfische für sich, die dort ihren Nachwuchs zeugen. Die Nachzucht wird regelmäßig in zwei weitere Becken umgesetzt, in denen die Jungfische sich entwickeln können. Michael Ketelhut fängt ca. 200 Fische pro Woche. Ein Teil davon wird direkt frisch vom Team von Küchenchef Mario Schering in der Küche von Gut Kaltenbrunn zubereitet. Den Rest räuchert der junge Fischzüchter selbst und verkauft ihn im Biergarten von Gut Kaltenbrunn oder an Privatkunden.

„Für uns ist es ein Glück, dass mit Michael Ketelhut ein so engagierter und qualitätsbewusster Pächter die Weiher auf Gut Kaltenbrunn bewirtschaftet“, so die Geschäftsführung. „Seine Fische entsprechen zu 100 Prozent dem Käfer Qualitätsanspruch. Wir können uns persönlich über die Anforderungen unserer Küche austauschen, und frischere Ware bekommen wir natürlich auch nirgends sonst".

Da steht es für uns außer Frage, dass nur Fische aus den eigenen Weihern auf den Teller kommen. So zum Beispiel Saibling im Ganzen gebraten mit Spargelrisotto, getrockneten Tomaten und eingelegten Kräutersaitlingen.